Kitty Clark Autorenblog
True love Liebesroman
New Adult

True love - Amy & Aiden


KLappentext

Amy liebt Kirschtee, bunte Herbsttage und ihren Regenbogenkaktus Harry. Aber mehr als alles andere liebt sie romantische Hochzeiten. Am zehnten Jahrestag erwartet sie einen umwerfenden Heiratsantrag von Lorenzo, stattdessen erwischt sie ihn beim Knutschen, und zwar ausgerechnet mit ihrer Sandkastenfreundin Clara. Zum Wundenlecken reist Amy Hals über Kopf mit ihrer Zufallsbekanntschaft Aiden in die Toskana. Auf dem Weingut ihrer Kindheitsurlaube verbringt sie ein paar intensive Tage mit ihm, aber Aiden ist nicht der, der er zu sein vorgibt. Eine weitere große Lüge erschüttert Amys Leben.
Wie viel kann wahre Liebe aushalten?

Eine Geschichte über Lügen, Selbstfindung und die wahre Liebe.


Buchvorstellung

Habt ihr euch schon mal überlegt, wie es wäre, wenn euer ganzes Leben, so wie ihr es kanntet, wie ein Kartenhaus in sich zusammenbricht?

Ihr denkt, ihr steht kurz vor dem glücklichsten Moment eures Lebens, euer Traummann bittet euch nach zehn Jahren Beziehung endlich um eure Hand – und dann erfahrt ihr, dass er euch betrügt. Und das auch noch mit eurer Sandkastenfreundin!

Meiner Protagonistin Amy passiert genau das in meinem Buch „True Love – Amy & Aiden“.

 

Amy ist eine liebenswerte, aber leicht verschrobene Persönlichkeit (sorry, kann man leider nicht beschönigen), denn ihr bester Freund ist ihr Regenbogenkaktus namens Harry (Plaudereien mit ihm sind an der Tagesordnung), sie ist tollpatschig und nie um eine Ausrede verlegen, die sie aus der Verantwortung nimmt.

Sie befindet sich in einer toxischen Beziehung mit Lorenzo, einem besitzergreifenden Macho, was sie aber verdrängt und sich gut redet. Nach seiner Liebe, Aufmerksamkeit und Bestätigung gierend, erhofft sie sich am zehnten Jahrestag einen spektakulären Heiratsantrag.

Stattdessen erwischt sie Lorenzo beim Fremdgehen, zu allem Unglück auch noch mit ihrer besten Freundin Clara. Mit einem Schlag wird sie aus ihrer Scheinwelt gerissen: Langzeitfreund weg, beste Freundin weg, Träume weg.

 

Mit der Realität konfrontiert beschließt sie an den Ort zurückzukehren, an dem sie in der Zeit vor der Beziehung mit Lorenzo das letzte Mal glücklich war: ein Weingut in der Toskana, wo sie alle ihre Sommerferien mit ihrer Mutter verbracht hat.

Aus einem Mangel an Alternativen, aber getrieben durch die Notwendigkeit, nach Italien zu müssen, um den Schock zu verarbeiten und sich selbst wiederzufinden, bittet sie Aiden, den sie einen Tag zuvor zufällig kennengelernt hat, um den Gefallen, sie dorthin zu bringen.

 

Auf dem Weingut kann Amy durchatmen und sich selbst wieder auf die Spur kommen. Sie erforscht die Ursachen für ihr Verhalten, warum sie so lange in dieser toxischen Beziehung mit Lorenzo geblieben ist, warum sie die Realität derart verdrängt hat und welche Rolle ihr Kaktus Harry in dem Zusammenhang spielt. Dabei unterstützt wird sie vom überaus charmanten und hilfsbereiten Aiden, der erstaunlicherweise bei ihr bleibt. Sie verbringen eine intensive Zeit zusammen und kommen sich näher.

 

Aber warum macht Aiden das alles? Warum fährt er sie einfach so, mitten in der Nacht, so eine weite Strecke, bleibt dann bei ihr auf dem Hofgut und hilft ihr bei der persönlichen Entwicklung? Nach ein paar Tagen deckt Amy sein dunkles Geheimnis auf und ihr Leben wird erneut auf den Kopf gestellt.

Kann Amy ihm verzeihen und kann Amy von einer gebrochenen Persönlichkeit zu einer starken, unabhängigen Frau werden, die ihren eigenen Weg geht?

Kann sie sich selbst finden und eine Beziehung auf Augenhöhe führen?


Video-Buchvorstellung:





Thematik / Symbolik

Obwohl der Ton im Buch recht heiter und unbeschwert ist, ist der Hintergrund des Buches ein ernster: Selbstbewusstsein. Stärke und Sicherheit in der Entscheidung über das eigene Leben ist nicht jedem gegeben, und oftmals liegen die Gründe in der Vergangenheit.

Warum lässt sich Amy jahrelang von ihrem machohaften Freund schikanieren und klein halten?

„Unrealistisch“, habe ich schon von einigen gehört. „Warum geht sie nicht einfach?“

Tja. Warum? Natürlich könnte sie einfach so gehen, objektiv gesehen. Ihre Sachen packen und Lorenzo den Rücken kehren.

Aber subjektiv gesehen geht das leider nicht so einfach. Sie lebt in ihrer gewohnten Welt, findet Stabilität, auch wenn diese nicht optimal ist, und einen festen Rahmen. Das ist ihr zu Beginn wichtig. Sie sucht eine männliche Bezugsperson, die ihr Halt gibt. Sie schafft es, die Wahrheit zu verdrängen, dass Lorenzo sie schäbig behandelt, und verbucht dies als seinen Charakter, den sie akzeptieren kann, weil sie ihn liebt. Mit Liebe entschuldigt sie all seine negativen Verhaltensweisen: Eifersucht, Schikane, Einschüchterung. Vor allem sehnt sie sich nach seiner Anerkennung, die Lorenzo ihr genau in dem Umfang zukommen lässt, der sie an ihn bindet: Sie bekommt ab und zu ein wenig „Stoff“, gerade genug, um einigermaßen zufrieden zu sein, sich aber stets in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihm zu befinden.

Amy flüchtet sich oft in ihre Gedankenwelt, beschäftigt sich mit ihrer Leidenschaft, Hochzeiten, und findet Trost in ihrem Kaktus Harry, der immer für sie da ist. Diese Dinge helfen ihr, in ihrem unterdrückten Leben zurecht zu kommen.

Oftmals ist es für Betroffene kein leichter Schritt in Richtung der Lösung aus der Beziehung und meist ist es erst ein großer Auslöser, der veranlasst, sich über die Krise bewusst zu werden, in der man steckt. Auch nach dem Anstoß kann es ein langer und schwerer Weg sein, die ursprünglichen Konflikte aufzudecken und auch zu lösen, um dann neue Verhaltensmuster im Alltag zu integrieren und manifestieren.

In „True Love“ ist es der Schock über Lorenzos Betrug mit ihrer besten Freundin seit Kindheitstagen, der Amy wachrüttelt. Dadurch durchläuft Amy alle Phasen des Trauerprozesses: Schock, Verneinung, Erkenntnis, Akzeptanz, Bewusstsein, Integration.

Während sie sie im Erkenntnisprozess befindet, merkt Amy, dass sie alleine ist. Während ihrer toxischen Beziehung war außer ihrer besten Freundin, auf die sie ja nun auch nicht mehr zählen kann, kein Platz für weitere Freunde. Deshalb greift sie auf die Notlösung zurück: einen Fremden, den sie am Tag zuvor zufällig kennengelernt hat.

„Unrealistisch, dass Amy nachts einfach einen Fremden anruft, um sich so weit fahren zu lassen“, sagen manche? Ich behaupte: Amy ist in diesem Moment unter derartigem emotionalem Druck, dass sie sich von diesem Teil ihres Lebens lösen muss, koste es, was es wolle. Sie hat nichts mehr zu verlieren, und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit denkt sie an sich und ihr seelisches Wohlergehen. Sie muss einfach aus der aktuellen Situation entkommen, damit sie nicht zerbricht, und so bleibt ihr als einzige Lösung das Einlösen eines Gefallens, auch wenn es bei einem Fremden ist. Erst als sie sich emotional wieder auf sicherem Boden befindet, und zwar in der Toskana, die in diesem Zusammenhang kindliche Unbeschwertheit symbolisiert, kann sie zur Ruhe kommen, und sich über ihr eigenes Leben bewusstwerden. Durch das Reflektieren ihrer ungelösten familiären Konflikte kann sie wachsen und durch das Eliminieren des ursprünglichen Konfliktes im Verlauf des Buches kann sie endlich ihren Kaktus Harry entbehren und in der Toskana zurücklassen, denn sie ist stark genug, es alleine mit ihrem Leben aufzunehmen, auch in ihrer aktuellen Welt, die in Stratford symbolisiert ist.

Das Gewinnen von Selbstvertrauen und innerer Selbstsicherheit kann je nach Verletzung und den individuellen Umständen sehr lange dauern, mehrere Jahre sind keine Seltenheit, und natürlich wird die positive Entwicklung von Amy in meinem Buch überspitzt dargestellt, aber dennoch möchte ich betonen: Es ist möglich!

Es ist wichtig, den ersten Schritt zu machen, und dann jeden Tag einen weiteren, denn niemand, außer einem selbst ist verantwortlich für das eigene Leben. Kann sein, dass manche Menschen einen in der Vergangenheit nicht gut behandelt haben, aber im Hier und Jetzt liegt die Verantwortung bei einem selbst, die Verantwortung Nein zu sagen, zu Menschen wie Lorenzo und Ja, zu einem selbstbestimmten Leben in Stratford, wo auch immer das für einen sein mag. Es lohnt sich, auf ein Leben hinzustreben, in dem einen keine Lügen mehr belasten, weder die Lüge einer vergifteten Beziehung noch die Lügen aus der Kindheit. Ohne diesen Ballast und mit der wahren Liebe zu sich selbst (deshalb auch der Titel „True Love“), ist es möglich, ein glückliches Leben zu führen. Das ist die Mission meines Buches, euch anhand von Amy zu zeigen: Habt Mut, zu euch selbst zu stehen!

Leseprobe:


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